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Unsere Schule hat sich im November 2002 dem "Kölner Netzwerk gesundheitsfördernder Schulen" angeschlossen.
Seit diesem Zeitpunkt arbeiten wir mit einem Schulpatenarzt, mit der Ärztekammer Nordrhein, der AOK Rheinland, dem Kölner Netzwerk gesundheitsfördernder Schulen und dem Gesundheitsamt der Stadt Köln zusammen in dem Projekt „Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung in der Primarstufe“.
Das Kölner Netzwerk gesundheitsfördernder Schulen ist Mitglied im OPUS—Netzwerk (Opus= Offenes Partizipationsnetz und Schulgesundheit, www. opus-nrw.de). Aus diesem Grund sind wir auch eine „OPUS – Schule“.
Wir haben uns die Förderung der Lebenskompetenz von SchülerInnen zum Ziel gesetzt, die bei der Bewältigung der Stressursachen helfen soll.
Die Unterstützung eines positiven Selbstkonzeptes und eine gute Beziehung zum eigenen Körper, die Förderung von Körpererfahrungen und die Ermutigung zum offenen Umgang mit Gefühlen sind wichtige Bestandteile einer solchen Lebenskompetenz.
Deshalb haben wir unser Schulleben unter das Thema Entspannung, Bewegung und Ernährung, gestellt, weil Entspannung und viel Bewegung Stress abbaut, aber vor allem mangelnde Bewegung und falsche Ernährung die Ursache für manigfaltige Erkrankungen sein können.
2005 erhielten wir für unsere Arbeit mit unseren SchülernInnen vom Ministerium die Landesauszeichnung „Bewegungsfreudige Schule“ , die als Gütesiegel nur noch einmal an eine andere Grundschule in NRW vergeben wurde.
Mit dem Thema Entspannung werden bereits ab dem ersten Schuljahr die Kinder unserer Schule durch Joga – Übungen (in verschiedenen Joga – AGs), Fantasiereisen, Übungen zur Stille und Anwendungen mit dem Igelball mit Entspannung vertraut gemacht. Sie lernen, wie man sich gesund ernährt, was man tun kann, wenn sich der Körper krank fühlt, wie man Krankheiten vermeiden kann, oder wie man im Notfall durch die stabile Seitenlage einen Menschen retten kann. Gemeinsam mit dem Patenarzt werden Gesundheitstage zum Thema „Körper“ durchgeführt. Im dritten und vierten Schuljahr wird zusätzlich das Streitschlichterverfahren erlernt und angewendet, um die Fähigkeit der Schüler zu fördern, Konflikte selbst zu lösen, um auch daraus Lebenskompetenz zu erwerben und die Stärkung des Selbstwertgefühls zu intensivieren.
Bewegen können sich die SchülerInnen unserer Schule nicht nur in 3 Sportstunden, die im Stundenplan fest verankert sind oder in den vielen Sport - AGs (Fußball, Karate, Basketball,Tennis, Schwimmen), sondern auch bei der Teilnahme an Stadtmeisterschaften in Fußball, Schwimmen, Leichtathletik und Basketball (wo unsere Schule sehr häufig die ersten Plätze belegt).

Jeden Tag bewegen können sich die Kinder während der Pausen an der Kletterwand, mit den Angeboten aus unseren Pausenboxen, die in jeder Klasse bereitstehen, oder mit den Spiel- und Sportgeräten (Pedalos, Rollbretter ,Stelzen, Basketbälle etc), die aus unserem eingerichteten Spielehäuschen ausgeliehen werden können und auch an der doppelten Basketball - Anlage.

Aber auch während des Unterrichtes bewegen sich unsere Kinder immer wieder z. B. mit Hilfe einer Bewegungsgeschichte oder eines -liedes.
Mit der Einrichtung des „Gesunden Schultages“, der immer am letzten Freitag eines jeden Monats an unserer Schule durchgeführt wird und an dem eine Stufe ein gesundes Frühstück für alle Klassen vorbereitet, behandeln wir das Thema Ernährung intensiv. Damit wollen wir uns noch ein weiteres Stück unserem Ziel nähern, eine Schule zu werden, an der sich Kinder wohl fühlen.

Auch unser bereits abgeschlossenes Projekt „Umgestaltung des Schulhofes für Bewegung und Entspannung“ zielt in diese Richtung. In diesem Jahr haben wir darüber hinaus als erste Grundschule von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und von GUT DRAUF c/o transfer e.V. die Zertifizierung „Gut drauf– Schule“ erlangt.

Seit dem Schuljahr 2009/2010 nehmen die Schüler und Schülerinnen der 3. und 4. Schuljahre an dem 8 x 90 minütigen Stressbewältigungtraining „Bleib locker“ teil, das an unserer Schule kostenfrei von der Techniker Krankenkasse angeboten wird. Die Kinder lernen in den Einheiten nicht nur akute Stress – Situationen wie z. B. Wohnort- und Schulwechsel, Trennung von Eltern, Todesfall im Verwandten- oder Freundeskreis, chronische Erkrankung des Kindes oder der Eltern, u. v. m. zu bewältigen, sondern vor allem auch mit alltäglichen Anforderungen und Belastungen besser umgehen zu können.
Gesundheitliches oder soziales Fehlverhalten ist oft auf inadäquate Stressbewältigungsstrategien zurückzuführen. Diese meist unbewusst in der Kindheit und Jugend angenommenen Verhaltensmuster beeinflussen oft ein Leben lang entscheidende Handlungen. Das Erkennen von Stressfaktoren und ein frühzeitig erlernter, adäquater Umgang mit Stress verhindert daher Folgen wie zum Beispiel Überernährung, Bewegungsmangel, soziale Gehemmtheit, Mobbing, Prüfungsangst, reaktive Depression, Herzinfarkt, Alkoholmissbrauch, Drogenkonsum usw. Das Stresspräventionstraining nach Prof. Dr. Arnold Lohaus und Mitarbeitern wurde an der Universität Marburg entwickelt und wird an unserer Schule von Herrn Christoph Ley, Peptrainer (www.pep-training) und Schulpatenarzt und seinem Partner durchgeführt.
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