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Lebenskompetenz Gesundheit

 

Die KGS Lindenburger Allee hat sich im November 2002 dem „Kölner Netzwerk gesundheitsfördernder Schulen“ angeschlossen. Seit diesem Zeitpunkt arbeiten wir mit

 

in den Projekten

eng zusammen.


Mangelnde Bewegungserfahrungen aufgrund veränderter Lebensbedingungen (Dominanz der Medien, eingeschränkte, vorgefertigte Bewegungsräume) wie auch eine einseitige Ernährung können die Ursachen für mannigfaltige Erkrankungen von Kindern sein. Ein hohes Anspruchs- und Anforderungsdenken von Seiten der Eltern an ihre Kinder, die häufig einer Flut von (Früh-) Förderangeboten ausgesetzt sind, kennzeichnen heute die möglichen Ursachen für Gefühle der Überforderung und von Stresssymptomen bei Kindern.

Die Förderung der Lebenskompetenz unserer Schüler haben wir uns als Ziel der Bewegungs- und Gesundheitserziehung unserer Schule gesetzt.

Die Unterstützung eines positiven Selbstkonzeptes und eine gesunde Beziehung zum eigenen Körper, das Sammeln von vielseitigen Bewegungs- und Körpererfahrungen und die Ermutigung zum offenen Umgang mit Gefühlen sind wichtige Bestandteile einer solchen Lebenskompetenz, die Heranwachsende in ihren altersgemäßen Bedürfnissen und Interessen ernst nimmt.

Zertifizierungen

Unsere Schule "tut gut", weil wir uns nicht nur in den Pausen, sondern auch viel im Unterricht bewegen“, so beschrieb ein Junge aus der 4. Klasse in der Homepage- AG.

Rhythmisierung

Nach einem optionalen offenen Schulanfang beginnen wir jeden Morgen den Unterricht mit einem Gebet, einem Lied oder einer Stilleübung. Es folgen gemeinsame Erarbeitungsphasen mit allen Kindern, leise und konzentrierte Arbeiten oder kooperative Lernformen, die das gemeinsame und individuelle Lernen unserer Schüler herausfordern.

Die die Kinder begleitende Lehrkraft, in der Regel die Klassenlehrerin, nimmt dabei sehr genau die Bedürfnislage der Klasse wahr und beantwortet diese mit eher bewegungsarmen oder –intensiven Unterrichtsphasen. Dank verschiedener Lehrerfortbildungen verfügen unsere Kollegen über ein breites Repertoire an Bewegungspausen im Unterricht, an Liedern, Wahrnehmungsspielen, an Entspannungs- und Stilleübungen, die wir täglich im Unterricht einsetzen. Neben der Frühstücks- und den Hofpausen, den Sportstunden, die nach Möglichkeit als Einzelstunden erteilt werden, rhythmisieren sie den Schulvormittag unserer Grundschüler.

 

Gestaltung des Schulhofs

spielen, sich bewegen und/oder zurückziehen.

Zusätzlich stehen ihnen diverse Kleingeräte aus den Spielgeräteboxen der einzelnen Klasse bereit, wie z.B.

Unsere Ausleihgeräte für die Pausen und den Nachmittag werden regelmäßig gewartet und ggf. neu angeschafft. Bei Neuanschaffungen spielen die Wünsche der Kinder eine entscheidende Rolle. Die Organisation der Ausleihgeräte liegt in der Hand der Kinder und folgt seit Jahren einem festen System. Die Mitarbeiter unseres Offenen Ganztags sind von einem Sportlehrer über Bewegungsspiele auf dem Schulhof mit oder ohne Geräte unterrichtet worden. Sie haben eine Spiele- und Bewegungskartei an die Hand bekommen.

Unsere zahlreichen Bewegungs- und Spielmöglichkeiten auf dem Schulhof werden von unseren Kindern sehr gerne angenommen.

Seit dem Frühjahr 2013 findet eine Sanierung der Schüler- und Lehrertoiletten auf dem Schulhof statt.

Unterrichtsthemen

 

Der Gesunde Tag

Seit dem Schuljahr 2008/09 führen wir am letzten Freitag im Monat unseren „Gesunden Tag“ durch, bei dem die Elemente Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung explizit in den Vordergrund des Schulvormittags gestellt werden. Damit wollen wir uns noch ein weiteres Stück unserem Ziel nähern, eine Schule zu werden, an der sich Kinder wohl fühlen.

Seit dem Schuljahr 2011/2012 sieht der Ablauf des Gesunden Tages folgendermaßen aus:

Seit 2012 wurde der Gesunde Tag durch eine zusätzliche Bewegungseinheit erweitert. Nach einem rhythmisierten Ablauf und Hallenplan treiben abwechselnd alle Klassen an einem z. T. von Mitschülern entwickelten, aufgemalten und erprobten Geräte- und Spielparcours in der Turnhalle Sport. Die Themen (z.B. „Ab durch den Dschungel“; „Willkommen im HUGA-Land“) werden von den Kindern selbst gewählt. Außerdem bieten während der Pause Kollegen den Kindern Angebote für eine alternative, aktive oder entspannende Pausengestaltung (z.B. Vorlesen oder Entspannungsübungen).

Unsere weiteren Ideen für die Gestaltung dieses Tages:

Ernährung

 

Ergänzend zum Thema „gesunde Ernährung“ legen wir darauf Wert, dass unsere Kinder grundsätzlich lediglich Milch statt Kakao und anderen zuckerhaltigen Milchgetränken bestellen können. Auch befinden sich in den Klassenräumen Wasserkisten.

In der „Gesunden Runde“, einer Vorstellungsrunde der Frühstücksboxen während der Frühstückszeit stellen die Kinder vor, was sie Gesundes zum Frühstück mitgebracht haben.

In der Koch-AG „Kleine Köche“ wird darauf geachtet, dass vollwertige und vitaminreiche Gerichte gemeinsam zubereitet werden.

Die Schüler des Offenen Ganztages haben die Möglichkeit, zum Mittagessen und am Nachmittag nach Belieben kleine Rohkost-Snacks und Wasser zu sich zu nehmen.

 

Gesundheitsfördernde Projekte

Als Partner unserer Schule bietet Frau Dr. Müller (Patenärztin) weitere gesundheits-fördernde Projekte für unsere Kinder an:

 

Zu den Themen gehören unter anderem:

 

Klasse 2000

Klasse 2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtvorbeugung in Grundschulen. Es begleitet die Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse und hat folgende Themen:

• Gesund essen & trinken

• Bewegen & entspannen

• Sich selbst mögen & Freunde haben

• Probleme & Konflikte lösen

• Kritisch denken & Nein sagen können

Klasse 2000 arbeitet mit einem positiven Ansatz: Spielerisch erfahren die Kinder, wie viel Spaß es macht, gesund zu leben. Als Sympathiefigur führt KLARO die Kinder durch den Unterricht. Das Programm umfasst ca. 15 Unterrichtseinheiten pro Jahrgangsstufe, die die Lehrkräfte sowie speziell geschulte Klasse 2000-Gesundheitsförderer umsetzen.

Finanziert wird Klasse 2000 durch Spenden, meist in Form von Patenschaften für einzelne Klassen (200,– Euro pro Klasse und Schuljahr).

Als Paten engagieren sich z. B. Eltern, Firmen, Krankenkassen und Lions Clubs.

 

Perspektive