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Gesunde Schule

Lebenskompetenz Gesundheit

Die KGS Lindenburger Allee hat sich im November 2002 dem „Kölner Netzwerk gesundheitsfördernder Schulen“ angeschlossen. Seit diesem Zeitpunkt arbeiten wir mit

  • einem Schulpatenarzt, jetzt: Frau Dr. Müller
  • der Ärztekammer Nordrhein
  • der AOK Rheinland und
  • der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

in den Projekten

  • „Gesundheitsförderung und Gesundheitserziehung in der Primarstufe“ (Ärztekammer)
  • „Gesund macht Schule“ (AOK)
  • und der GUT DRAUF Organisation projecta köln

eng zusammen.

Mangelnde Bewegungserfahrungen aufgrund veränderter Lebensbedingungen (Dominanz der Medien, eingeschränkte, vorgefertigte Bewegungsräume) wie auch eine einseitige Ernährung können die Ursachen für mannigfaltige Erkrankungen von Kindern sein. Ein hohes Anspruchs- und Anforderungsdenken von Seiten der Eltern an ihre Kinder, die häufig einer Flut von (Früh-) Förderangeboten ausgesetzt sind, kennzeichnen heute die möglichen Ursachen für Gefühle der Überforderung und von Stresssymptomen bei Kindern.

Die Förderung der Lebenskompetenz unserer Schüler haben wir uns als Ziel der Bewegungs- und Gesundheitserziehung unserer Schule gesetzt.

Die Unterstützung eines positiven Selbstkonzeptes und eine gesunde Beziehung zum eigenen Körper, das Sammeln von vielseitigen Bewegungs- und Körpererfahrungen und die Ermutigung zum offenen Umgang mit Gefühlen sind wichtige Bestandteile einer solchen Lebenskompetenz, die Heranwachsende in ihren altersgemäßen Bedürfnissen und Interessen ernst nimmt.

Zertifizierungen

  • 2005 wie auch 2011 erhielten wir für unsere Arbeit vom Ministerium die Landesauszeichnung „Bewegungsfreudige Schule“.
  • Im Jahr 2009 haben wir darüber hinaus an einer Zertifizierung zur „Gut Drauf- Schule“ teilgenommen und als erste Grundschule von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und von GUT DRAUF c/o transfer e.V. die Zertifizierung „Gut drauf–Schule“ erlangt, wie es das Türschild am Eingang unserer Schule zeigt.
  • Im Jahr 2014 wurden wir als „Tut mir gut„-Schule zertifiziert. Dazu wurde vom Kollegium in einer Lehrerkonferenz und Fortbildung, unterstützt durch zwei Moderatorinnen der BZgA, eine umfassende Dokumentation zwecks Zertifizierung erstellt. Dieser beinhaltet insbesondere die Angebote und Rahmenbedingungen unserer Schule zu den Themen Bewegung, Ernährung und Stressregulierung.

Unsere Schule „tut gut“, weil wir uns nicht nur in den Pausen, sondern auch viel im Unterricht bewegen“, so beschrieb ein Junge aus der 4. Klasse in der Homepage- AG.

Rhythmisierung

Nach einem optionalen offenen Schulanfang beginnen wir jeden Morgen den Unterricht mit einem Gebet, einem Lied oder einer Stilleübung. Es folgen gemeinsame Erarbeitungsphasen mit allen Kindern, leise und konzentrierte Arbeiten oder kooperative Lernformen, die das gemeinsame und individuelle Lernen unserer Schüler herausfordern.

Die die Kinder begleitende Lehrkraft, in der Regel die Klassenlehrerin, nimmt dabei sehr genau die Bedürfnislage der Klasse wahr und beantwortet diese mit eher bewegungsarmen oder –intensiven Unterrichtsphasen. Dank verschiedener Lehrerfortbildungen verfügen unsere Kollegen über ein breites Repertoire an Bewegungspausen im Unterricht, an Liedern, Wahrnehmungsspielen, an Entspannungs– und Stilleübungen, die wir täglich im Unterricht einsetzen. Neben der Frühstücks- und den Hofpausen, den Sportstunden, die nach Möglichkeit als Einzelstunden erteilt werden, rhythmisieren sie den Schulvormittag unserer Grundschüler.

Gestaltung des Schulhofs

  • Während der zwei Hofpausen auf unserem weitläufigen, in Bewegungs- und Ruhezonen strukturierten Schulhof können die Kinder
  • auf dem Balancierparcours
  • an den Turnstangen
  • auf dem Klettergerüst
  • auf dem Fußballfeld
  • an den Tischtennisplatten
  • im „Paradiesgarten“
  • an der doppelseitig bespielbaren Basketballanlage
  • auf den aufgemalten Spielfeldern

spielen, sich bewegen und/oder zurückziehen.

Zusätzlich stehen ihnen diverse Kleingeräte aus den Spielgeräteboxen der einzelnen Klasse bereit, wie z.B.

  • Seile
  • Frisbees aus Schaumstoff
  • Gummitwist
  • leichte Fußbälle aus Gummi
  • Handbälle aus Schaumstoff
  • oder unsere Groß- und Kleingeräte, die wir in einem „Spielehäuschen“ aufbewahren, so z.B.
  • Pedalos
  • Rollbretter
  • Stelzen
  • Einräder
  • Balancierkreisel und -mauern
  • Seile
  • Tischtennisschläger und -bälle
  • Chiffontücher

Unsere Ausleihgeräte für die Pausen und den Nachmittag werden regelmäßig gewartet und ggf. neu angeschafft. Bei Neuanschaffungen spielen die Wünsche der Kinder eine entscheidende Rolle. Die Organisation der Ausleihgeräte liegt in der Hand der Kinder und folgt seit Jahren einem festen System. Die Mitarbeiter unseres Offenen Ganztags sind von einem Sportlehrer über Bewegungsspiele auf dem Schulhof mit oder ohne Geräte unterrichtet worden. Sie haben eine Spiele- und Bewegungskartei an die Hand bekommen.

Unsere zahlreichen Bewegungs- und Spielmöglichkeiten auf dem Schulhof werden von unseren Kindern sehr gerne angenommen.

Seit dem Frühjahr 2013 findet eine Sanierung der Schüler- und Lehrertoiletten auf dem Schulhof statt.

Unterrichtsthemen

  • In den Fachkonferenzen haben wir verbindliche Unterrichtsthemen zu fest vereinbarten Zeitpunkten in den verschiedenen Jahrgangsstufen festgelegt:
  • Gesunde Ernährung (1. und 2. Schuljahr)
  • Erste- Hilfe- Maßnahmen am Unfallort (ab 1. Schuljahr)
  • Der Klassenrat (ab 1. Schuljahr)
  • Vermeidung von Krankheiten (2. und 3. Schuljahr)
  • Vermeidung von Unfällen im Sport und auf dem Schulhof (2. und 3. Schuljahr)
  • Das Streitschlichter- Programm (3. und 4. Schuljahr), optional

Der Gesunde Tag

Seit dem Schuljahr 2008/09 führen wir am letzten Freitag im Monat unseren „Gesunden Tag“ durch, bei dem die Elemente Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung explizit in den Vordergrund des Schulvormittags gestellt werden. Damit wollen wir uns noch ein weiteres Stück unserem Ziel nähern, eine Schule zu werden, an der sich Kinder wohl fühlen.

Seit dem Schuljahr 2011/2012 sieht der Ablauf des Gesunden Tages folgendermaßen aus:

  • Der Gesunde Tag findet immer am letzten Freitag im Monat statt.
  • Jeweils eine Klassenstufe ist zuständig für die Zubereitung und anschließende Verteilung eines gesunden Snacks für alle Klassen. Hierbei handelt es sich um ein Angebot; der Snack muss jedoch nicht das Frühstück der Kinder komplett ersetzen. Die Kosten trägt jeweils die vorbereitende Klassenstufe.
  • Um 9.30 Uhr: Treffen aller Klassen im Foyer mit Präsentation der Speisen, Gebet und Besinnung.
  • Das Gesunde Frühstück wird in die Klassen gebracht (Frühstück im Klassenverband).

Seit 2012 wurde der Gesunde Tag durch eine zusätzliche Bewegungseinheit erweitert. Nach einem rhythmisierten Ablauf und Hallenplan treiben abwechselnd alle Klassen an einem z. T. von Mitschülern entwickelten, aufgemalten und erprobten Geräte- und Spielparcours in der Turnhalle Sport. Die Themen (z.B. „Ab durch den Dschungel“; „Willkommen im HUGA-Land“) werden von den Kindern selbst gewählt. Außerdem bieten während der Pause Kollegen den Kindern Angebote für eine alternative, aktive oder entspannende Pausengestaltung (z.B. Vorlesen oder Entspannungsübungen).

Unsere weiteren Ideen für die Gestaltung dieses Tages:

  • Die Kinder sollen zu Fuß zur Schule kommen.
  • Sie sollen auf süße Getränke und Süßigkeiten an diesem Tag verzichten.
  • Ältere Schüler können jüngeren beim Turnen am Geräteparcours oder beim Spielen helfen.

Ernährung

Ergänzend zum Thema „gesunde Ernährung“ legen wir darauf Wert, dass unsere Kinder grundsätzlich lediglich Milch statt Kakao und anderen zuckerhaltigen Milchgetränken bestellen können. Auch befinden sich in den Klassenräumen Wasserkisten.

In der „Gesunden Runde“, einer Vorstellungsrunde der Frühstücksboxen während der Frühstückszeit stellen die Kinder vor, was sie Gesundes zum Frühstück mitgebracht haben.

In der Koch-AG „Kleine Köche“ wird darauf geachtet, dass vollwertige und vitaminreiche Gerichte gemeinsam zubereitet werden.

Die Schüler des Offenen Ganztages haben die Möglichkeit, zum Mittagessen und am Nachmittag nach Belieben kleine Rohkost-Snacks und Wasser zu sich zu nehmen.

Gesundheitsfördernde Projekte

Als Partner unserer Schule bietet Frau Dr. Müller (Patenärztin) weitere gesundheits-fördernde Projekte für unsere Kinder an:

  • Mein Körper“ und 1. Hilfe für Kinder (finanziert von der TKK)
  • Sexualerziehung im 4. Schuljahr (finanziert von der AOK)
  • Training zur Stressbewältigung (finanziert von der TKK). Dieser Kurs wird im 3. Schuljahr durchgeführt und dient der Bewältigung von akuten Stress- Situationen wie z. B.: Wohnort- und Schulwechsel, Trennung der Eltern, Todesfall im Verwandten- oder Freundeskreis, chronische Erkrankung des Kindes oder der Eltern, etc. Das Programm setzt sich aus 8 Einheiten à 90 Minuten für das Schülertraining zusammen.
  • Training von Selbstbehauptung und Selbstsicherheit (Conva): Unsere Eltern und Kinder haben an einem Wochenende die Möglichkeit, an einem CONVA-Sicherheitstraining teilzunehmen. Ein Diplom-Psychologe und ein ehemaliger Kriminalhauptkommissar haben ein Konzept entwickelt, das Kinder stark für gefährliche Situationen macht. Die Conva-Experten sind psycholo-gisch, pädagogisch und kriminologisch ausgebildet. Dadurch ist ihr Trainings-konzept deutschlandweit einzigartig und bereitet Kinder bestmöglich auf Gefahren- und Konfliktsituationen vor. CONVA vermittelt seine Lernziele in Anwesenheit der Eltern durch spannende und kindgerechte Geschichten und durch interaktive Gespräche und Rollenspiele.

Zu den Themen gehören unter anderem:

  • Selbstvertrauen stärken
  • Selbstbehauptungstechniken lernen
  • gute und schlechte Geheimnisse
  • Hilfsbereitschaft in der Umwelt aktivieren
  • Opfersignale vermeiden

Klasse 2000

Klasse 2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtvorbeugung in Grundschulen. Es begleitet die Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse und hat folgende Themen:

  • Gesund essen & trinken
  • Bewegen & entspannen
  • Sich selbst mögen & Freunde haben
  • Probleme & Konflikte lösen
  • Kritisch denken & Nein sagen können

Klasse 2000 arbeitet mit einem positiven Ansatz: Spielerisch erfahren die Kinder, wie viel Spaß es macht, gesund zu leben. Als Sympathiefigur führt KLARO die Kinder durch den Unterricht. Das Programm umfasst ca. 15 Unterrichtseinheiten pro Jahrgangsstufe, die die Lehrkräfte sowie speziell geschulte Klasse 2000-Gesundheitsförderer umsetzen.

Finanziert wird Klasse 2000 durch Spenden, meist in Form von Patenschaften für einzelne Klassen (200,– Euro pro Klasse und Schuljahr).

Als Paten engagieren sich z. B. Eltern, Firmen, Krankenkassen und Lions Clubs.

Perspektive

  • Nachzertifizierung als „Tutmirgut“-Schule im Schuljahr 2019/20 (ehemals „Gut-Drauf-Schule“).
  • Initiierung und Gestaltung zukünftiger gesundheitsförderlicher Prozesse für unsere Lehrkräfte, wirkungsvolle und nachhaltige Maßnahmen zur Lehrergesundheit (Fortsetzung aller Lehrkräfte und ÜMI-Mitarbeiter an der Fortbildung „Gewaltfreie Kommunikation“ am 27. September 2013).
  • Intensivierung der Zusammenarbeit des Lehrerkollegiums und der ÜMI- Mitarbeiter in Hinsicht auf z.B. das Anfertigen von Lernzeitaufgaben am Nachmittag, das Absprechen von Regeln und Ritualen am Vor- und Nachmittag.
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der JCW-Schule, die in unserem Schulgebäude ebenfalls untergebracht ist.

Bewegungsfreudige Schule

Durch die veränderten Lebensbedingungen von Heranwachsenden in einer immer stärker strukturierten, reglementierten Umwelt haben sich die Bewegungsräume von Kindern gewandelt. Das selbstvergessene Spiel mit Gleichaltrigen auf der Straße ist in Stadtteilen wie unserem selten zu beobachten, zu sehr prägen mediale Einflüsse und die von Erwachsenen für Kinder vorgegebenen Bewegungsangebote das Freizeit- und Bewegungsverhalten unserer Kinder. Die Bedeutung der Bewegung für die ganzheitliche Entwicklung und für das Lernen von Kindern ist für uns unumstritten. Unser Anliegen ist es, das Leben und Lernen unserer Schüler und Lehrkräfte bewegungsfreudig zu gestalten, indem Bewegung zu einem festen, integrativen Bestandteil unseres Schullebens gemacht wird.

 

Ein durch tägliche Bewegungszeiten strukturierter Vormittag wirkt sich positiv auf die Leistungsfähigkeit unserer Kinder aus, da ihr Bewegungsbedürfnis aufgegriffen wird und Phasen der Anspannung, Bewegung und Entspannung folgen können.

  • Bewegungspausen im Unterricht lockern den Unterricht auf und verbessern die Lernbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit unserer Kinder. Neben den Bewegungsspielen sind gerade nach intensiven Belastungen Entspannungsphasen im Unterricht wichtig. Über Phantasiereisen oder in Geschichten eingekleidete Partnermassagen erhalten die Schüler Gelegenheit, sich gezielt zu entspannen.

 

  • Heranwachsende, die im Sportunterricht und beim Spielen und Bewegen auf dem Schulgelände Bewegungsaufgaben als etwas Positives erfahren, entwickeln Freude und Spaß an der Bewegung. Ein auf Vielseitigkeit ausgelegter Sportunterricht eröffnet vielen Kindern einen Zugang zum Sport. Er legt die Grundlagen für ein Sporttreiben, das über die Schule hinausgeht und wesentlich zu einem gesunden Lebensstil beiträgt.

Die Turnhalle

Unsere Turnhalle grenzt an den Schulhof an. Wir nutzen sie gemeinsam am Vormittag mit der Johann-Christoph-Winters-Schule. Am Nachmittag finden dort unsere Sportkurse, im Anschluss daran Vereinssport statt. Da es sich bei dieser Halle um eine Gymnastikhalle aus den 60erJahren handelt, die weder in ihrer Größe noch in ihrer Raumakustik einem zeitgemäßen Sportunterricht für Klassengrößen bis zu 30 Schülern gerecht werden kann, ist es dem Kollegium und der Schulleitung ein besonderes Anliegen, mit der Unterstützung des Schulträgers eine neue Turnhalle zu errichten. Gespräche diesbezüglich mit den zuständigen Gremien sind im Februar 2012 erfolgt. Der Antrag wurde abgelehnt.

Sportunterricht

Die didaktische Orientierung des Sportunterrichts in der Grundschule gibt vor, dass es nicht mehr ausschließlich um eine Erziehung der Schüler zum Sport und dem Erlernen von technischen Fertigkeiten, also um Anforderungen im motorischen Bereich geht, sondern gleichzeitig um eine Entwicklungsförderung der Heranwachsenden durch den Sport. Der Schulsport hat einen Doppelauftrag:

 

  • Entwicklungsförderung durch Bewegung, Spiel und Sport
  • Erschließung der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur

 

Der Auftrag zur Erschließung der Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur bedeutet, dass die Schüler über den Sportunterricht die Vielfalt des Sports erfahren und dass ein sinnerfülltes Sporttreiben als Teil selbstverantwortlicher Lebensgestaltung angebahnt wird.

 

  • Aufgabe des Sportunterrichts der Grundschule ist es, dass Kinder Bewegung allgemein und die Inhaltsbereiche des Sports in ihrer Größe und Vielfalt unter den verschiedenen pädagogischen Sinnperspektiven erfahren. Die Ausrichtung des Sports auf nur wenige Bedeutungsdimensionen wie beispielsweise der Leistung und

  • der Gesundheit, käme der grundlegenden Forderung, Heranwachsende in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu fordern, nicht gerecht. Wir sind daher bemüht, Bewegungsfelder mit pädagogischen Perspektiven zu einem themenorientierten Sportunterricht zu kombinieren (so z.B. das Astronautentraining, den Körper im Fliegen und Drehen erleben, unter der pädagogischen Perspektive „etwas wagen und verantworten“ zur Angstbewältigung im Sportunterricht).

 

Um die Bewegungschancen regelmäßig über die Woche zu verteilen, wird der Sportunterricht nach Möglichkeit in Einzelstunden unterrichtet. Dabei beschränkt sich der Sport nicht nur auf den Innenraum „Turnhalle“, sondern Spiel und Sport finden bei trockenem Wetter auch regelmäßig im Freien, auf dem Schulhof, unserer Sprunganlage und um den Rautenstrauch-Kanal oder einem nahe gelegenen Park statt. Allen Klassen steht die Turnhalle grundsätzlich für drei Unterrichtsstunden in der Woche zur Verfügung. Drei Klassen nehmen am Schwimmunterricht teil, der im Stadionbad Müngersdorfer Stadion erteilt wird.

 

Schwimmunterricht

Unsere 2. Klassen haben wöchentlich eine Doppelstunde Schwimmen, ebenso je eine Klasse des 4. Jahrgangs pro Halbjahr. Folglich werden unsere Schüler in der Regel eineinhalb Jahre im Schwimmen unterrichtet. Wir möchten, dass jedes Kind am Ende seiner Grundschulzeit sicher schwimmen kann und mindestens das Jugendschwimmabzeichen Bronze in unserem Unterricht erwerben konnte.

 

Bundesjugendspiele

Im Mai tragen wir auf dem Sportplatz des ASV Geländes unsere alljährlichen Bundesjugendspiele aus, an denen stets alle Schüler unserer Schule teilnehmen. Dieser Wettkampf erfreut sich bei Eltern wie Kindern großer Beliebtheit und wir haben immer zahlreiche Helfer, die uns Lehrer an diesem Vormittag zur Seite stehen. Abschluss und Höhepunkt des Sportfestes sind die Staffelläufe der Jahrgangsstufen sowie die Eltern-Lehrer-Staffel. Im Anschluss an BJS folgen die Stadtmeisterschaften in der Leichtathletik, an denen unsere Schule regelmäßig und erfolgreich teilnimmt.

 

Sponsorenlauf

Am Tag unseres Sponsorenlaufes, der jährlich im Herbst stattfindet, motivieren wir unsere Kinder, aktiv zu sein und sich für einen guten Zweck einzusetzen.  Ab 8.15 Uhr gehen die Erst- und Zweitklässler mit ihren Klassenlehrern und helfenden Eltern zum Startplatz eines schulnahen, begrünten Kanalabschnitts. Kinder der Klassen 3 und 4 brechen nach der ersten großen Pause zum Laufen auf. Der Erlös des Sponsorenlaufes wird gedrittelt: Jeweils 25 % sind für die sozialen Projekte Mandacaru und Nicaragua vorgesehen und 50 % für die Neuanschaffungen von Materialien für die Spieleboxen in den Klassenräumen und/oder für Klein- und Großgeräten für die Turnhalle.

 

Verkehrs- und Mobilitätserziehung

Wir legen großen Wert auf einen wirkungsvollen Verkehrs- und Mobilitätserziehung. Das Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer und die immer noch zu hohen Unfallzahlen erfordern, dass Kinder sich hinlänglich mit den Lebensfeldern Verkehr und Mobilität auseinandersetzen. Dabei geht es nicht um das Auswendiglernen von Verkehrsregeln, sondern vielmehr kommt es auf ein verändertes Bewusstsein an und die Entwicklung eines Verkehrssinnes. Kinder lernen, Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer zu nehmen, sich in andere hineinzuversetzen. Sie schärfen den Blick für kritische Situationen, Jahreszeiten und Verkehrspartner und erwerben die Kompetenz, wie sie sich als Fußgänger, Radfahrer und später als Kraftfahrer angemessen verhalten. Bereits im Erlass vom 10.7.1995 heißt es, dass in den Jahrgangsstufen 1 und 4 hierfür etwa 20 Wochenstunden vorgesehen sind, in den Jahrgangsstufen 2 und 3 etwa 10 Wochenstunden. Dabei soll das Thema „Verkehrs- und Mobilitätserziehung“ in jedem Unterrichtsfach angesprochen werden und in den Fachunterricht integriert werden.

 

Stadtmeisterschaften

Die Begeisterung für den Sport unserer Schüler zeigt sich auch darin, dass die Kinder sehr erfolgreich an den Stadtmeisterschaften im Fußball, Basketball, Schach, Leichtathletik und im Schwimmen teilnehmen. So haben unsere Kinder in den vergangen Jahren einen der ersten Plätze in der Leichtathletik belegt und waren ebenso erfolgreich bei den Schwimm-, Basketball- und Fußballmeisterschaften und Schachturnieren der Kölner Grundschulen.

 

Außerunterrichtliche Angebote

Unsere Sportkurse am Nachmittag (siehe Anhang 3)

  • Tennis

  • Hockey

  • Judo

  • Waveboard

  • Fußball

  • Basketball

erfreuen sich großer Beliebtheit.

 

Perspektiven

Wir evaluieren in der Sportfachkonferenz und in Arbeitskreisen regelmäßig unsere Aktivitäten und Maßnahmen und planen Sportereignisse neu. In den Lehrerkonferenzen werden die Kollegen fortlaufend über die Inhalte und Organisation unserer Kurse informiert. Die Schulleitung und das Kollegium sind offen für neue Projekte, insbesondere für solche, in denen die Bewegungsförderung im Mittelpunkt steht.